Svenja Blume gibt Ratsmandat ab – ihr Zwillingsbruder rückt nach

Bewegende Rede zum Abschied: Svenja Blume hat ihr Ratsmandat abgegeben.

Das kommt nicht so oft vor: Ratsfrau Svenja Blume (UWG) hat ihr Mandat im Rat der Stadt Pattensen aufgegeben, und als Nachrücker gehört jetzt ihr Zwillingsbruder Dr. Christian Möller (UWG) dem Gremium an. Das neue Ratsmitglied ist am gestrigen Donnerstag, 29. Januar, im Rahmen der Ratssitzung von Bürgermeisterin Ramona Schumann förmlich verpflichtet, Sven Blume feierlich verabschiedet worden.

In ihrer bewegenden Rede nannte Svenja Blume den Grund ihres Mandatsverzichts: „Alles hat seine Zeit, neun Jahre im Rat sind genug“, sagte sie. „Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich etwas verändern möchte.“ Es seien neun gute Jahre gewesen. Ihr Amts als Ortsbürgermeisterin von Schulenburg behält Svenja Blume. Zuvor würdige Ramona Schumann die Ratsarbeit der Schulenburgerin: „Sie hat sich immer eingebracht, auch unbequeme Dinge angesprochen. Es fällt mir schwer, sie gehen zu lassen.“ Auch Arndt Brinkmann, Sprecher der UWG-Fraktion im Rat, überbrachte seiner Kollegin großen Dank. Sie sei immer ausgleichend gewesen, habe stets die richtigen Töne gefunden.

Weiter in ihrem Amt bestätigt worden ist während der Ratssitzung Petra Kniesburges als Schiedsfrau für den Bezirk Pattensen-Mitte, Koldingen, Hüpede, Oerie und Reden.

Erforderlich war während dieser Ratssitzung auch die Neubesetzung der Ratsausschüsse. Dem Verwaltungsausschuss (VA) gehören nun Roman Dobberstein, Martin Jausch, Astrid Schunder, Georg Thomas (alle CDU), Lasse Ahrens, Matthias Friedrichs (beide SPD), Arndt Brinkmann (UWG), Michael Dreves (Bündnis90/Die Grünen) sowie Kraft ihres Amtes Bürgermeisterin Ramona Schumann an. Die weiteren Ratsausschüsse sind ebenso neu besetzt worden.

Wie Ramona Schumann berichtete, hat das Land Niedersachsen den Förderantrag auf Bedarfszuweisung der Stadt Pattensen abgelehnt. Der Einspruch der Stadt wurde ebenfalls abgewiesen. „Wir haben deutlich mehr Aufgaben als andere Kommunen“, sagte die Bürgermeisterin. Das Thema müsse noch einmal besprochen werden.

Weiter berichtete die Bürgermeisterin, dass Pattensen von der N-Bank einen Förderzuschuss für den geplanten Sparkassen-SportCourt erhalten habe, die ersten Maßnahmen für den Bau seien eingeleitet, der Zeitplan werde erarbeitet, die ersten Anträge eingereicht. Zudem wurde ein Antrag an den Bund gestellt, Geld aus dem Milliarden-Fördertopf für Sportstätten zu bekommen. Jetzt gelte es, die Daumen zu drücken, damit Pattensen berücksichtigt werde, sagte Ramona Schumann. Zur Erinnerung: der Sparkassen-SportCourt soll wie berichtet an der Rudolf-Harbig-Straße gegenüber der Motoballanlage entstehen.

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