
Am Sonnabend fand der Spaßmarsch der Stadtjugendfeuerwehr Pattensen in Hüpede statt. Bei insgesamt zwölf Stationen mussten die Jugendlichen ihr Können beweisen.
Um 10 Uhr begrüßte der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Marcus Pauli sowie der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Pattensen, Matthias Friedrichs die gut 40 Jugendlichen der sechs Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet. Friedrichs wünschte den Jugendlichen viel Spaß aber auch Erfolg beim Wettbewerb. Im Anschluss wurden die Jugendlichen in Gruppen eingeteilt. Eine Neuerung, wie Pauli betonte. Während in der Vergangenheit die Gruppen immer aus Mitgliedern einer Jugendfeuerwehr bestanden, hatte sich das Jugendforum, die Vertretung der Jugendfeuerwehrmitglieder auf Stadtebene, mehr Zusammenarbeit über die Ortsgrenzen hinweg gewünscht. Diesem Wunsch kam die Stadtjugendfeuerwehr gerne nach, denn auch die Einsatzabteilungen müssen im Ernstfall zusammenarbeiten und wenn diese Zusammenarbeit bereits in der Jugendfeuerwehr gefestigt wird, sei dies ein guter Grundstein für die Zukunft, so Pauli.
Auf der etwa viereinhalb Kilometer langen Strecke mussten die Gruppen an 12 Stationen verschiedene Aufgaben bewältigen. So galt es beispielsweise, im Dreibeinlauf möglichst schnell durch einen Hindernisparcours zu kommen. Außerdem mussten die Jugendlichen mittels eines Holzstabes und einer Schnur einen Spielzeug-LKW zu sich heranziehen. Des Weiteren mussten Teebeutel mit dem Mund eine möglichst große Distanz geworfen werden. Aber auch das Gedächtnis und das Wissen über Gerätschaften der Feuerwehr wurde gefordert. An einer Station galt es im Stil von Ich packe meinen Koffer, Ich packe mein Löschfahrzeug zu spielen und in drei Minuten reihum so viele Beladungsgegenstände eines Löschfahrzeuges wie möglich in der richtigen Reihenfolge aufzuzählen.
Nachdem die Gruppen alle Stationen absolviert hatten, fand am Feuerwehrhaus Hüpede die Siegerehrung statt. Die Ortsbürgermeisterin Hüpede-Oerie, Marion Kimpioka, die sich auch einen Eindruck einiger Stationen auf der Strecke verschafft hatte, dankte nicht nur den Jugendlichen für ihr Engagement sowie den Betreuerinnen und Betreuern, sondern auch den zahlreichen helfenden Händen aus der Feuerwehr Hüpede für die Unterstützung. Der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses, Dirk-Christian Bötger schloss sich den Worten von Kimpioka an. Im Anschluss gab Pauli die Platzierungen bekannt. Auf dem ersten Platz kam die Gruppe mit Mitgliedern der Jugendfeuerwehren Schulenburg und Oerie. Alle Mitglieder der Gruppe erhielten einen Siegerpokal. Auf dem zweiten Platz kam die Gruppe mit Mitgliedern der Jugendfeuerwehren Koldingen-Reden, Schulenburg und Hüpede. Den dritten Platz teilten sich die Gruppen mit Mitgliedern aus den Jugendfeuerwehren Pattensen, Koldingen-Reden und Oerie beziehungsweise Hüpede, Oerie und Pattensen.
